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Angehöriger verklagt Betreiberin eines Tierfriedhofes wegen eines Katzengrabes - "Katze liegt nur mit einer Hälfte im Grab" (15.09.18)

Geschrieben von (pm) am 15.09.2018
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Weil ein Katzengrab viel zu groß erschien hat es die Friedhofsbetreiberin oberflächlich kürzen lassen. Das gefiel dem Besitzer der Katze gar nicht und er wollte durch einen Rechtsstreit eine Exhumierung ermöglichen. Die Kurzhaarkatze war nach zwölf Jahren verstorben und wurde auf dem Tierfriedhof beigesetzt. Die Sache eskalierte, als die Grab­grenze enger gezogen wurde als vereinbart. „Dadurch liegt die Katze jetzt nur noch zur Hälfte in ihrem Grab und zur anderen Hälfte mit ihren Extremitäten außerhalb“, sagt ihr Besitzer. Die Begrenzungssteine verliefen nun direkt über dem Herz der Katze. Das hielt der Besitzer für unwürdig und klagte. Das Gericht hielt 50 mal 40 Zentimeter für eine Katze für ausreichend. Doch der Besitzer wollte wissen: „Sind Minkis Pfötchen noch hinter der Steinumrandung oder nicht?“ Die Richterin aber wollte keine Exhumierung, ihr kam es darauf an, „dass die Katze pietätvoll begraben wird“. Sie meinte, „ob das so sinnvoll ist, die Totenruhe an der Stelle zu stören?“ Die Klage des Katzenbesitzers wurde abgewiesen, aber zu Ende ist das Thema damit noch nicht. Der Besitzer denkt darüber nach, dagegen Einspruch einzulegen. „Das heißt, die ganze Geschichte würde dann eben noch mal von vorne anfangen."


Letzte Änderung: 17.09.2018 um 07:01

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